Chris Drury: Pulse of the River, Heartbeat of the Earth (2024, Dinslaken, am Hof Emschermündung)
Im Rahmen der Neugestaltung der Emscher-Mündung in Dinslaken hat der britische Land-Art-Künstler Chris Drury eine großflächige, spiralförmige Arbeit bestehend aus Steinen und Pflanzen für das Areal konzipiert. Chris Drury arbeitet mit Naturmaterialien und schafft Werke, die sich harmonisch in die Landschaft fügen. Die Arbeiten befinden sich stets in der Natur oder in öffentlichen Gärten und sind inhaltlich und ästhetisch auf ihre Umgebung abgestimmt. Sie fungieren als Orte der Kontemplation, die das Mensch-Natur-Verhältnis reflektieren. Es handelt sich dabei größtenteils um Bodeninstallationen, die man aus der Nähe oder aber auch aus der Entfernung oder aus der Höhe betrachten kann. Die Struktur von Pulse of the River, Heartbeat of the Earth orientiert sich an der Gestalt des Wirbels – einer biologischen und natürlichen Form, die beispielsweise in Wasserströmungen, Baumstrukturen oder Galaxien vorkommt. Diese fungiert als verbindendes Element, das die Landschaft, in die sie eingebettet ist, mit den Menschen, die diese betrachten, und letztlich mit dem Universum vernetzt. Die Arbeit regt dazu an, über Zusammenhänge nachzudenken, die sich in der Welt entfalten.